Die Ahnentafel 

Information und Bedeutung

 

Die Ahnentafel eines Hundes ist vergleichbar mit einer 
Geburtsurkunde beim Menschen. 
Sie dokumentiert die Herkunft, Abstammung und Zugehörigkeit 
eines Hundes zu einer anerkannten Zucht.

Eine Ahnentafel ist jedoch keine Gesundheitsgarantie
und kein Versprechen auf ein bestimmtes Alter.
So wie Eltern nicht vorhersehen können, wie sich das
Leben ihres Kindes entwickelt, kann auch ein Züchter
niemals die Gesundheit oder Lebensdauer eines
Lebewesens vollständig garantieren.

Eine Ahnentafel steht nicht für Perfektion – sie steht für Transparenz, Verantwortung, Wissen und eine nachvollziehbare Zuchtplanung.

Bei den freshen PottBlagen züchten wir unsere Deutschen Boxer ausschließlich mit anerkannten Ahnentafeln 
des Boxer-Klub München e.V., des Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) und 
der Fédération Cynologique Internationale (FCI).


 Gesundheit, Wesen und Rassetyp im Mittelpunkt 

 

Die Grundlage unserer Zucht sind gesunde, 
wesensfeste und lebensfrohe Boxer.

Durch eine dokumentierte Abstammung können wir Linien 
über mehrere Generationen nachvollziehen und 
Zuchtentscheidungen mit Wissen, Erfahrung und 
Verantwortungsbewusstsein treffen.

Gemeinsam mit den vorgeschriebenen Gesundheitsuntersuchungen 
der Elterntiere schaffen wir die bestmöglichen Voraussetzungen für:

- gesunde und belastbare Boxer
- ein ausgeglichenes Wesen
- den typischen Boxercharakter
- einen funktionalen und rassetypischen Körperbau

Unser Ziel ist es, die Rasse Boxer gesund, 
leistungsfähig und lebensfroh zu erhalten. 

 Kontrollierte und verantwortungsvolle Zucht 

 
Eine verantwortungsvolle Zucht bedeutet für uns 
weit mehr als die Auswahl passender Elterntiere.

Dazu gehören:


- vorgeschriebene Gesundheitsuntersuchungen der Zuchttiere
- überprüfte Zuchtzulassungen nach den Vorgaben des Boxer-Klub München
- sorgfältige Zuchtplanung
- artgerechte Haltung und liebevolle Aufzucht
- eine intensive Sozialisierung der Welpen
- Schutz und Fürsorge für die Mutterhündin


Zum Schutz der Hündinnen gehören außerdem klare 
Vorgaben hinsichtlich Alter, Anzahl der Würfe und 
ausreichender Erholungszeiten. 
Nach zwei Kaiserschnitten besteht im Boxer-Klub München 
ein Zuchtverbot, um die Gesundheit der Hündin dauerhaft zu schützen.

Diese Regelungen dienen dem Wohl der Hunde und 
geben zukünftigen Familien Sicherheit. 


 Vermeidung von Inzucht und Erhalt der Rasse 

 

Eine nachvollziehbare Abstammung ermöglicht es, 
Verpaarungen sorgfältig zu planen und unerwünschte enge Verwandtschaftsverhältnisse zu vermeiden.

Nur durch langfristige und verantwortungsvolle Zuchtplanung 
können die typischen Eigenschaften des Boxers erhalten werden:


- Lebensfreude
- Nervenstärke
- Freundlichkeit
- Loyalität
- Arbeitsbereitschaft
- ein harmonisches Familienwesen 


 Eine Ahnentafel als Qualitätsmerkmal 

 

Für uns ist eine Ahnentafel kein besonderes Extra,
sondern ein wichtiger Bestandteil verantwortungsvoller Hundezucht.

Sie steht für:

- nachvollziehbare Herkunft
- Transparenz
- kontrollierte Zuchtbedingungen
- verantwortungsvolle Planung über Generationen hinweg

Unser Versprechen:

Die freshen PottBlagen züchten Boxer mit Herz,
Verstand und Verantwortung – für gesunde Hunde, starke Charaktere und glückliche Familien.
 

 Verantwortung bedeutet auch Ehrlichkeit 

 

Trotz sorgfältiger Auswahl der Elterntiere, umfangreicher Gesundheitsuntersuchungen und verantwortungsvoller Aufzucht kann Gesundheit niemals zu 100 % garantiert werden.

Hunde sind Lebewesen und keine planbaren Produkte. 
Genetische Faktoren, Umweltbedingungen und individuelle Entwicklungen haben immer Einfluss auf die Gesundheit eines Hundes.

Was wir jedoch garantieren können:

- eine gewissenhafte Auswahl unserer Zuchttiere
- transparente Abstammung
- verantwortungsvolle Aufzucht
- eine bestmögliche Vorbereitung unserer Welpen auf ihr zukünftiges Leben

Unsere Zucht versteht sich als verantwortungsvolle Vorsorge,
nicht als Versprechen auf Perfektion. 

 Registerpapiere – was sie bedeuten 

 
Registerpapiere können für Hunde ausgestellt werden, 
deren vollständige Abstammung nicht nachgewiesen werden kann.

Die Aufnahme erfolgt nach einer Phänotyp-Begutachtung, bei der 
das äußere Erscheinungsbild des Hundes bewertet wird. Dabei kann ein Hund, der dem Erscheinungsbild einer Rasse entspricht, 
in ein Register aufgenommen werden.

 

Dies ist vom VDH, Zucht-Ordnung -
§ 3 Zuchtbuch und Register vorgegeben:

"Die Rassehunde-Zuchtvereine sind verpflichtet, ein Register zu führen. In das Register können Hunde ohne Ahnentafel oder mit einer vom VDH/FCI nicht anerkannten Ahnentafel nach einer Phänotyp-Begutachtung mit positivem Ergebnis durch einen in der VDH Zuchtrichterliste eingetragenen und für die Rasse zugelassenen Zuchtrichter eingetragen werden. Nachkommen von Hunden, deren Daten in drei aufeinanderfolgenden Generationen lückenlos im Register geführt wurden, können ab der 4. Generation in das Zuchtbuch übernommen werden." 


Sie erhalten dann Register‑B‑Ahnentafeln, ohne FCI‑anerkannten Abstammungsnachweis. Das erkennt man daran, dass die Eintragungen der Vorfahren fehlen und so
die Abstammung über mehrere Generationen nicht lückenlos dokumentiert ist.

Dadurch sind unter anderem:

- Herkunft und genetische Linien nicht vollständig nachvollziehbar
- Vorfahren und deren Gesundheitsdaten nicht bekannt
- langfristige Zuchtplanungen nur eingeschränkt möglich

Registerpapiere sind daher kein vollständiger Abstammungsnachweis und nicht mit einer klassischen FCI-Ahnentafel gleichzusetzen.

Boxer mit den sogenannten Register‑B‑Ahnentafeln können zwar im Zuchtbuch erfasst und auf Ausstellungen gezeigt werden, aber sie erhalten im Boxer‑Klub München keine Erlaubnis zur Zucht.
Nachkommen aus Verpaarungen, deren Elterntiere nicht alle Zuchtvoraussetzungen erfüllen, erhalten einen Vermerk „nicht nach den Regeln des BK gezüchtet“ und ebenfalls Zuchtverbot.

 


 Ahnentafeln aus nicht angeschlossenen Vereinen 

 

Neben den dem VDH und der FCI angeschlossenen Zuchtvereinen 
gibt es weitere Hundevereine, die eigene Ahnentafeln ausstellen.


Diese Vereine arbeiten jedoch nach eigenen Regelwerken, 
die sich hinsichtlich Zuchtzulassung, Gesundheitsanforderungen, 
Kontrolle und Zuchtplanung unterscheiden können.

Für Züchter, Aussteller und Hundesportler 
kann dies Auswirkungen haben, beispielsweise bei:

- der Anerkennung von Ausstellungen
- der Teilnahme an offiziellen Sportveranstaltungen
- der Anerkennung von Titeln und Zuchtergebnissen

Für uns bedeutet verantwortungsvolle Boxerzucht, nach transparenten 
und international anerkannten Standards zu arbeiten 
und damit die Zukunft der Rasse nachhaltig zu unterstützen.